Rettungsdienst: Train the Trainer

Die Menschen, die sich im Rettungsdienst für andere Menschen engagieren, sind in erheblichem Ausmaß physischen, psychischen und emotionalen Anforderungen ausgesetzt. Wie kann man in diesem Arbeitsfeld die Belastungen reduzieren und die Handlungsfähigkeit stärken?

Die Tätigkeit im Rettungsdienst erfordert eine hohe Kompetenz in der unmittelbaren Übernahme der Anforderungen und Ansprüche, die der Not- und Bereitschaftsdienst stellt. Nicht nur die Patienten stellen immer höhere Ansprüche, auch das Unternehmen steht im Wettbewerb. Qualitätsnormen und Prozesse müssen strengstens eingehalten werden und letztlich verlangt der Rettungsdienst eine enorm hohe emotionale Stabilität auf Seiten der Mitarbeiter.

Unser Projekt für einen großen deutschen Rettungsdienst hat an der Ausbildung für die Rettungskräfte (Rettungssanitäter und Rettungsassistenten) angesetzt. Die regelmäßigen Schulungen ermöglichen ein kontinuierliches Auseinandersetzen mit den Anforderungen dieses Berufes. Hierfür werden die festangestellten Lehrbeauftragten wie Trainer und Coaches ausgebildet, die Rettungskräfte auf das professionelle Bewältigen ihrer Anforderungen einzustellen:

  • Entscheidungsfähigkeit (richtige Entscheidungen treffen unter Zeitdruck, der über Menschenleben entscheiden kann)

  • Emotionale Kontrollierbarkeit (Panik der hilflosen Person, Vorwürfe an die Rettungskräfte, mangelnde Bereitschaft, den Anweisungen der Rettungskräfte zu folgen, etc.)

  • Professionelle Distanz (Akzeptanz von menschlich intensivsten Erlebnissen, Abgrenzung zur privaten Lebenssituation, Integration von drastischen Erfahrungen in das eigene „Weltbild“, ...)

  • ...

Unser Projekt hat die Lehrbeauftragten befähigt, künftig noch mehr als die ohnedies anspruchsvolle fachlich-technische Arbeit zu vermitteln. Die Trainerausbildungen sind modulartig aufgebaut und nach den Themen (Anforderungen und Ansprüche) der Rettungskräfte gegliedert.

Durch dieses Projekt können die Lehrbeauftragten konsequent und kontinuierlich mit den professionellen Einstellungen der Rettungskräfte arbeiten. So werden die Rettungskräfte systematisch vorbereitet, sich selbständig mit den schwierigen und sich ständig im Wandel befindlichen Anforderungen auseinanderzusetzen.

Professionelle Einstellungen, wie sie unser C▪R▪Q®-Konzept erforscht und nutzbar gemacht hat, bilden besonders in belastenden Berufen die optimale Basis für eine Verbesserung der Belastungssituation und der Handlungsfähigkeit.

Suchen Sie Entwicklungsansätze in einem belastenden Arbeitsfeld? Wir machen Ihnen gern Vorschläge.

Christoph Thull:

Ich möchte mich bei Ihnen noch einmal ganz herzlich, auch im Namen meiner Kollegen, für Ihre gute Arbeit bedanken. Den Rückmeldungen zufolge hat die gemeinsame Arbeit jeden von uns auch sehr persönlich angesprochen. Wir sind alle optimistisch nachdenklich geworden.
Ich glaube, dass wir mit unseren neuen Erkenntnissen nun auch eine neue Ebene der Kommunikation gefunden haben. Damit wurde auch ein besseres Verständnis für die bereits bestehenden Anforderungen an eine professionelle Organisation hergestellt.
Wie heißt es so schön bei Ebay: Gerne wieder!

Ein Kunde:

Die professionelle Unterstützung hat beim Aufbau unseres Kundenservice nachhaltig und substanziell gewirkt:

Die Mitarbeiter haben die Inhalte einer professionellen Kundenorientierung nachhaltig verinnerlicht und sind in der Lage, auch bei Konfliktsituationen oder hohem Publikumsaufkommen ein konstant hohes Serviceniveau beizubehalten.

Die Führungskräfte wiederum sind auf Grund der C▪R▪Q®-Qualifizierung in der Lage, die Prinzipien der Serviceorientierung auch bei Personalwechsel in der Belegschaft selbständig zu vermitteln (Train the Trainer) und haben ausserdem durch spezifisch auf sie zugeschnittene Qualifizierungsinhalte eine Stärkung in der eigenen Rolle und Professionalität erfahren.

Das C▪R▪Q®-Trainingskonzept der g-t-b ist uneingeschränkt weiterzuempfehlen: Hier bündelt sich methodische Fachkompetenz mit umfassendem Menschenverständnis.

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